GTD Principles Sketchnote

Getting Things Done, Outlook, iPhone – Foliensatz/Slide Deck & Sketchnotes

Nachdem mich in denen letzten Wochen immer wieder Menschen gebeten haben, meinen Artikel Getting Things Done mit Outlook 2010/Exchange und iPhone/iOS etwas visuell aufzubereiten. Dies habe ich in einem ersten Schritt getan und auf Slideshare hochgeladen. Der Foliensatz ist in Englisch, damit er auch meinen internationalen Kollegen helfen kann. 

After getting inquiries from various people to take my recent post Getting Things Done with Outlook 2010/Exchange and iPhone/iOS and make it somehow more visual. So I did the first step and created something to upload to Slideshare

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OrdnerKabel

20 Fragen zu Datenschutz, Bestandsdatenauskunft und Vorratsdatenspeicherung

“Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.«
Benjamin Franklin

Datenschutz-Fragen an unsere Politiker

Es bietet durchaus Potential für Selbsterkenntnis, sich als Wähler folgende Fragen selbst einmal zu stellen.

  1. Wie viele Straftaten wurden bislang durch die Nutzung von Bestandsdaten aufgeklärt? Absolut? Im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Straftaten?
  2. Wie viele Straftaten wurden bislang durch die Nutzung von Telekommunikationsverbindungsdaten aufgeklärt? Absolut? Im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Straftaten?
  3. Wie sehen diese Zahlen für die USA aus?
  4. Was macht aus Ihrer Sicht einen Terrorverdächtigen aus?
  5. Auf welche Menschen treffen diese Merkmale noch zu?
  6. Was versuchen Ihrer Meinung nach Terroristen aller Art zu erreichen?
  7. Gibt es Ihrer Meinung nach grundlegende Ursachen für Terrorbereitschaft? Welche Maßnahmen könnten diese Ursachen beeinflussen?
  8. Welche Gesellschaft wollen Sie für Deutschland, für Europa?
  9. Wie will/soll ich meinen Nächsten sehen?
  10. Welche Bedeutung hat für Sie Veränderung und technologische Entwicklung?
  11. Welche Vorteile sehen Sie an Gesellschaftssystemen wie denen in China oder in Singapur?
  12. Welche Nachteile haben diese Gesellschaftssysteme?
  13. Welche Verbindung sehen Sie zwischen den Vor- und Nachteilen der beiden vorigen Fragen?
  14. Wie stehen Sie zur Nutzung von Technologie für das Auffinden von Plagiaten bei Dissertationen, insbesondere von Personen des öffentlichen Lebens? Welches Gefühl löst dies in Ihnen aus?
  15. Welche Maßnahmen sind Ihrer Meinung nach geeignet, ein gewisses Niveau an Sicherheit zu bieten, ohne dabei das Niveau an Freiheit zu senken?
  16. Welche aktuellen und historischen Daten über sich selbst geben Sie auf Nachfrage heraus zur Veröffentlichung?
  17. Welche aktuellen und historischen Daten über sich selbst fühlen Sie sich wohl, auch ohne konkrete Nachfrage zur Verfügung zu stellen?
  18. Wann haben Sie zuletzt am Computer etwas neues gelernt?
  19. Was bedeutet für Sie Netzneutralität?
  20. Was bedeutet für Sie Artikel 38 Absatz 1 des Grundgesetzes?

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Literaturverzeichnis LaTeX-Buch

Danke. Das LaTeX-Buch, 4. Auflage, 3., korrigierter Druck

Seit kurzem ist das LaTeX-Buch Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX im dritten Druck der vierten Auflage erschienen. Schon wieder ein Nachdruck. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies wie schon beim vorigen Nachdruck die Möglichkeit, alle bislang bekannten Fehler der vierten Auflage zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die das Buch schon haben, erfahren auf der Errata-Seite genau, wo korrigiert wurde und auch für alle zukünftigen gemeldeten Fehler wo ich noch nachlegen muss.

Mein spezieller Dank gilt an dieser Stelle denjenigen, die Fehler gefunden und vor allem mir mitgeteilt haben: Keven K., Torben L., Daniel, Jesper, R. Köbke, Gerrit, Philipp, Robert, Henrik B., Fabian B., Peter B., Michael F., Stefan S., Christoph T., Justin G., André W. und Nadja Vajkonny. Danke fürs aufmerksame Lesen!

Wer mal reinschmökern möchte, kann das gerne tun auf der Seite LaTeX-Buch Probelesen.

Die Gelegenheit habe ich außerdem dazu genutzt, die LaTeX-Buch-Website einem sanften Redesign zu unterziehen. Sie sollte jetzt auf verschiedenen Geräten besser dargestellt werden und ist vom Ladevolumen her etwas leichtgewichtiger als bislang.

latexbuch.de-2012

latexbuch.de – 2012

latexbuch.de-2013

latexbuch.de – 2013

Wolkenfront

Veränderung durch Digitalisierung der Entwicklung

Wir befinden uns mitten in einer Zeit des Umbruchs, in der Zeit der Digitalisierung des Lebens. Nico hat in seinem Artikel zum Ersten Mai »Die Rolle des Menschen bei der Digitalisierung der Arbeit« einen Anstoß für mich geliefert, über Entwicklung im Besonderen zu schreiben.

Am ersten Mai wird der Arbeiterbewegung gedacht, die 1856 in Australien und 1886 in den USA mit Massenprotesten für bessere Arbeitsbedingungen demonstrierten. Damals waren die Fronten und Forderungen relativ klar: Kürzere Arbeitszeiten und bessere Bezahlung. Dies als Mission gaben sich später ganze Parteien als Programm.

Für viele Menschen ist dies weltweit immer noch das Ziel, auch hierzulande in einigen Branchen. Was wir zusätzlich sehen, ist die Erosion von Arbeitsplätzen durch Automatisierung. Klassische Reisebüros sterben aus und werden durch Buchungsportale im Internet ersetzt. Alles, was als Bildschirmrückseitenberatung – ein Begriff, den Gunter Dueck einführte – stattfindet, wird verschwinden. Viele Diskussionen, die wir über Bezahlung und Modalitäten in derlei Branchen haben, sind Rückzugsgefechte. Leistungsschutzrecht: Ein Rückzugsgefecht der Zeitungsverlage, aber im Prinzip im Geiste des ersten Mai.

Nico hebt die »Steigerung der Produktivität durch digitale Werkzeuge« mit deren Risiken hervor, und er hat Recht. Wenn ich nur die Produktivität steigere, also den Output vergrößere, ohne dass sich die eigentliche Methodik der Arbeit oder deren Inhalt ändert, und mir selbst der Sinn der Arbeit zunehmend zweifelhaft vorkommt, dann entsteht eher Burnout als sonst.

Digitalisierung in der Entwicklung

Ich bin beruflich ziemlich viel in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Firmen und Institutionen Deutschland und neuerdings Europas unterwegs, und es finde zwei grundsätzliche Arten von Menschen dort — egal ob Führungskräfte oder Mitarbeiter: Weiterlesen

Espoo – Finnland 2013

Vergangene Woche hatte ich die Gelegenheit, einige Tage in Espoo bei Helsinki, Finnland zu verbringen und mit einem Kollegen die dort ansässige Universität Aalto zu besuchen. Warum wir sie besuchten steht in meinem anderen Artikel. Der Frühling setzte wohl erst nach meinem Aufenthalt dort ein, denn das Meer war noch gefroren. Die dabei entstandenen Fotos gibt es hier.

Die Universität Aalto entstand 2010 durch aus 3 Hochschulen Helsinkis [1]. Die meisten Gebäude wurden von Alvar Aalto entworfen und sind durch den roten Klinker und die teilweise ungewöhnliche Form durchaus ein Blickfang.

[1] Uni Aalto in der Wikipedia

Eisberg

Lesen: Peter Siwon – Die menschliche Seite des Projekterfolgs

Projekte funktionieren oder scheitern selten allein aus technischen Gründen. Der Erfolg von Projekten ‒ besonders von Softwareprojekten ‒ hängt von den Menschen ab, die an dem Projekt arbeiten. Und wo Menschen zusammen arbeiten, wirken Denkmodelle, Gewohnheiten, Gefühle und Hormone auf den Erfolg oder Misserfolg. Peter Siwon, einigen bekannt als Glossist für die Elektronik Praxis und als Kopf hinter dem »Embedded Software Engineering Kongress«, hat ein Buch darüber geschrieben: Die menschliche Seite des Projekterfolgs: Was Softwerker über (verborgene) Denkautomatismen und -modelle in der Projektarbeit wissen müssen. Weiterlesen

Werkzeugkasten

Getting Things Done with Outlook 2010/Exchange and iPhone/iOS

In my earlier post »A System for Getting Things Done« (in German language) I have laid out my electronic implementation of the self organization method »Getting Things Done« from David Allen.

Since meanwhile I change a central element, it is time to re-write the post from scratch.

This post is available in German language, too.

Basic Principles of Getting Things Done

  • The stuff must get out of your head.
  • Define actions and results when the stuff comes up first.
  • Regularly check the open ends in life and work and update.
  • Sort actions according to their context they can get done.

For Skimmers

My environment: Outlook with Exchange and iPhone

My Getting Things Done productivity environment is that of a “normal” employed computer user: email, calendar and tasks reside in Microsoft Outlook 2010, that being connected to an Exchange server. Whatever happens has to be embeddable into that system.

As mobile device the iPhone comes along, which plays nicely with Exchange in terms of email and calendar, and roughly with tasks through the Reminder app but not as I need it. Weiterlesen

Werkzeugkasten

Getting Things Done mit Outlook 2010/Exchange und iPhone/iOS

In meinem früheren Artikel »Ein System, die Dinge geregelt zu kriegen« habe ich meine Implementierung der Selbstorganisations-Methode »Getting Things Done« von David Allen vorgestellt.

Nachdem ich mittlerweile ein zentrales Element verändert habe, ist es an der Zeit, den Artikel neu zu schreiben. (An English version of this post is available, too)

Grundprinzipien von Getting Things Done

  • Das Zeug muss raus aus dem Kopf.
  • Tätigkeiten und Ergebnisse dann definieren, wenn das Thema zum ersten Mal auftaucht.
  • Regelmäßig die offenen Enden in Leben und Arbeit prüfen und aktualisieren.
  • Aktivitäten entsprechend des Kontexts sortieren, in dem sie erledigt werden können.

Für Querleser

  • Email: In Outlook 2010 Ordner nach Aktion anlegen.
  • Aktivitäten: Outlook-Aufgaben nach Kontext gruppieren.
  • iPhone/iPad App für Aufgaben: TaskTask (Outlook & Exchange Tasks) einrichten.

Die Umgebung: Outlook mit Exchange und iPhone

Meine Produktivumgebung ist die eines »normalen« angestellten Computernutzers: eMail, Kalender und Aufgaben residieren in Microsoft Outlook 2010, das an den Exchange-Server angeschlossen ist. Was auch immer stattfindet, muss sich in dieses System einbetten lassen.

Als mobiles Endgerät kommt das iPhone dazu, das sich von Haus aus hervorragend mit Exchange in Sachen Email und Kalender verträgt, und mittlerweile durch die Reminder-App leidlich in Sachen Aufgaben, aber eben nicht so, wie ich es brauche. Weiterlesen

Elefant

Storytelling & Software und ein Elefant – wie geht denn das?

Geschichten, die das Leben schreibt oder zumindest geschrieben haben könnte, bewegen die Zuhörer ganz anders als bloße Fakten. Das schreibt nicht nur Garr Reynolds in seinem »Naked Presenter« oder Nancy Duarte, sondern auch Caroline Kliemt in ihrem Aufruf zur Storytelling-Blogparade Are we all storytellers?.

Wie aber passen Geschichten zu technischer Software wie MATLAB & Simulink? Wie gehen wir bei MathWorks mit Geschichten um? Unsere Firma lebt davon, Softwarelizenzen zu verkaufen, und dementsprechend gibt es einen Vertrieb, der sich hauptberuflich damit beschäftigt und potentielle Anwender berät. Angenehmerweise haben MATLAB & Simulink seit fast 30 Jahren nicht nur viele Anwender gefunden, sondern bei diesen auch viele Geschichten entstehen lassen und Storytelling ermöglichen. Mit Elefant. Weiterlesen

Zaun

Deine Daten liegen immer irgendwo… Tipps zum Exportieren

…die Frage ist nur, wie du darauf zugreifen kannst.

Richard Gutjahr empfiehlt, mehr selbst zu bloggen. Dem stimme ich zu, dasselbe hat Ende 2012 auch Johnny Häusler gefordert. Trotzdem nutzen wir Internetdienste, weil sie einfach einfach sind und ohne große Sachkenntnis zu bedienen sind, und um mit anderen eben leichter in Verbindung bleiben zu können. Ein Dilemma? Nicht wirklich, so lange Sie sich Gedanken machen, wie Sie Ihre Daten dort herausbekommen.

Social Web mit Diensten

Was haben Google, Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing gemein? Sie bieten eine Plattform. Ohne die Inhalte, welche die Nutzer erstellen, sind sie nutzlos. Für mich als Nutzer entsteht der Nutzen also aus dem Benutzen, also in der Regel, dass ich selbst dort etwas eintrage, etwas schreibe, ganz allgemein: etwas beitrage.

Wie nun Kerstin Hoffmann ganz richtig sagt: »Dein Facebook gehört nicht dir.«
Alle oben genannten Dienste sind Firmen, in der Mehrheit börsennotierte Aktiengesellschaften und damit geradezu verpflichtet, Gewinn zu machen. Isso. Also machen sie das auch. Bei Google und Facebook ist der Fall noch relativ klar: Geld wird durch Werbung verdient, in beiden Fällen potentiell sehr hoch fokussiert — potentiell deshalb, weil ich öfters eher belustigt bin von den beworbenen Begriffen. Xing und LinkedIn finanzieren sich auch durch die Nutzer, was diese eben auch zu Kunden macht. Merke: als Premium-Kunde bist du Kunde, als Nicht-Premium-Kunde bist du kein Kunde, sondern Datenlieferant. Das ist für mich auch okay, der Nutzen überwiegt für mich. Nur verlasse ich mich eben nicht darauf, dass diese Dienste dauerhaft bestehen oder akzeptable Bedingungen bieten.

Für mich gilt daher:

  1. Ich exportiere regelmäßig meine Inhalte aus Sozialen Diensten, also meine Beiträge, wie auch meine Verknüpfungen zu anderen Menschen.
  2. Bevor ich einen neuen Dienst anfange zu nutzen, prüfe ich, ob und wie ich 1. tun kann.

Meist ist dies einfach, manchmal ein wenig komplizierter, wie an den folgenden Beispielen zu sehen: Weiterlesen